Dank von Prinz William und Herzogin Kate für echt goth’sches Geburtstagsgeschenk

Freut sich über die gelungene Geschenkaktion für den jüngsten Windsor-Spross Prinz George: Andreas M. Cramer, Autor des Silvester-Kultklassikers „Dinner for One auf Goth’sch“, mit dem im Buckingham Palace abgestempelten Brief und der Dankeskarte von Prinz William und Herzogin Kate für die „Dinner“-Macher. (Foto: KreativWerkstatt)

Freut sich über die gelungene Geschenkaktion für den jüngsten Windsor-Spross Prinz George: Andreas M. Cramer, Autor des Silvester-Kultklassikers „Dinner for One auf Goth’sch“, mit dem im Buckingham Palace abgestempelten Brief und der Dankeskarte von Prinz William und Herzogin Kate für die „Dinner“-Macher. (Foto: KreativWerkstatt)

 

Über Post aus dem Buckingham Palace konnten sich dieser Tage die Macher des „Dinner for One auf Goth’sch“ freuen. Autor Andreas M. Cramer und Regisseur Kai Kretzschmar hatten William und Kate, dem Herzogspaar von Cambridge, zur Geburt von Prinz George am 22. Juli eine Dauer-Eintrittskarte für den Goth’schen Dinner-Abend übersandt. Jetzt bedankten sich die königlichen Hoheiten in einem Brief für das Geschenk an ihren Sprössling.

„Lieber Herr Cramer und Herr Kretzschmar, der Herzog und die Herzogin von Cambridge waren sehr gerührt von dem wohlüberlegten Geschenk, das Sie freundlicherweise aus Anlass der Geburt ihres Sohnes George übersandt haben. Ihre Königlichen Hoheiten waren überwältigt von all den wundervollen Nachrichten und Geschenken, die sie bekommen haben, und senden Ihnen ihren wärmsten Dank und die besten Wünsche.“ – lautet übersetzt der Text auf der offiziellen Dankeskarte von William und Kate.

Grund für das nicht alltägliche Geschenk der beiden „Dinner“-Macher für den jüngsten Spross des Hauses Windsor: Dank Prinz Williams Vorfahren aus dem Gothaer Herzogshaus fließt in den Adern seines Sohnes auch ein bisschen goth’sches Blut. Und Georges berühmter Urahn Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha soll einst die Geschichte vom einsamen Geburtstagsessen seiner Gothaer Großmutter, der Herzogin Sophie Karoline Amalie, nach Großbritannien gebracht haben. Zumindest, wenn man dem Autor Andreas M. Cramer Glauben schenkt, der – wenn auch mit einem Augenzwinkern – stets beteuert, dass das „Dinner for One“ also keineswegs englisch, sondern echt goth’sch sei.

Die Erinnerung an die Verbindung des Silvester-Kultklassikers mit dem britischen Königshaus halten Regisseur Kretzschmar und Autor Cramer bei ihrem seit 2009 gespielten Theaterspektakel lebendig, das inzwischen zur größten „Dinner for One“-Veranstaltung Deutschlands avanciert ist. So können die Zuschauer im Kulturhaus auch in diesem Jahr wieder britische Fähnchen zur Nationalhymne „God save the Queen“ schwenken, um des Gotha-Besuchs von Prinz Albert und Königin Victoria im August 1845 zu gedenken – des bislang einzigen Besuchs eines britischen Königspaares in der Residenzstadt.

Dass es nicht der letzte war, dafür wollen Cramer und Kretzschmar sorgen: „Da Queen Elizabeth und Prinz Philip unserer Einladung zum goth’schen Dinner bislang leider noch nicht gefolgt sind, haben wir nun eben William und Kate eingeladen.“, so Kai Kretzschmar selbstbewusst. Ihr Sohn Prinz George sei ja noch zu klein, um sein Geschenk beim Dinner-Abend einzulösen. Selbstverständlich, ergänzt Andreas M. Cramer schmunzelnd, würden ab diesem Jahr stets zwei besondere Plätze im Kulturhaus für die Mitglieder der Royal Family freigehalten, wenn das „Dinner for One auf Goth’sch“ gespielt werde.

Der bislang stets ausverkaufte Theaterabend mit Herzogin Sophie (Anja Gottschall) und ihrem schusseligen Diener Schluder (Ralph-Uwe Heinz) wird 2013 aufgrund der großen Nachfrage erstmals an zwei Abenden über die Bühne des Kulturhauses gehen: am 30. Dezember um 20 Uhr und am 31. Dezember um 17 Uhr. Wer sehen will, wie Sophie zu Silvester allein ihren 90. Geburtstag feiert und Schluder immer wieder über das Fell des widerspenstigen Eisbären Knut stolpert, sollte sich schnellstmöglich in der Tourist-Information am Hauptmarkt Karten besorgen oder diese online buchen.

 

(veröffentlicht im September 2013)